EGYPTIX ADVENTURE
by Rocamiel
Unsere Geschichte beginnt in Alfea, unsere Heldinnen sind im Büro von Miss Faragonda.
"So Mädchen ihr bekommt den Auftrag nach der Egyptix-Kraft zu suchen und zwar auf dem Planeten Anubiasa. Es ist ein Wüstenplanet und wurde vor Aeonen von Jahren von einer hoch magischen Zivilisation besiedelt." erklärt Faragonda.
"In Ordnung, aber wie sollen diese Kraft finden? fragt Bloom. "Ihr werdet schon einen Weg finden, da bin ich mir sicher. Und jetzt geht!" erwidert Faragonda.
Die Mädchen schreiten durch ein Dimensionsportal und erscheinen kurze Augenblicke später in einer Wüste auf Anubiasa.
Zurück in Alfea holt Faragonda eine Kristallkugel hervor und aktiviert sie, in ihrem Nacken ist ein goldener Skarabäus erkennbar und ihre Augen wechseln von normal zu blankem weiß. "Meister Rocamiel, die Mädchen sind jetzt auf dem Weg." Fargonda spricht mit einer schemenhaften Gestalt die in der Kristallkugel erscheint. "Sehr gut gemacht meine Dienerin! Sehr gut gemacht. Bereite jetzt alles für die nächste Phase des Plans vor." antwortet die Gestalt mit dumpfer Stimme.
Zurück auf Anubiasa versuchen Bloom, Stella, Musa, Tecna, Flora, Layla und Roxy gerade vor einem Sandsturm Schutz zu finden und gelangen in eine alte Ruine.
"man ist das staubig und dreckig hier!" ruft Stella laut und klopft sich den Sand aus den Schuhen. "Ganz ruhig Stella, nach einem kleinen Stilwechsel geht´s dir sicher gleich besser." versucht Flora ihre Freundin zu beruhigen und mit einer Handbewegung wechseln die Mädchen von ihrer normalen Kleidung in ihre Entdeckeroutfits.
"Oh super! Ich bin ja so aufgeregt, das ich mit euch hier sein darf!" ruft Roxy aufgeregt und springt auf und ab wie ein Gummiball. "Wie sollen wir jetzt weitermachen?" fragt Musa in die Runde und lehnt sich dabei an eine Wand. Tecna fängt sofort an mit ihrer Technomagie die Anlage zu analysieren. "Wo zum Teufel sind wir hier?" fragt Tecna und blickt auf ihren Bildschirm. "Es sieht aus wie eine alte Tempelruine, Miss Faragonda hat es uns doch erklärt." antwortet Bloom und blickt sich selbst fragend um.
Währenddessen liefert Tecnas Computer ein Ergebnis. "Hey seht mal, hier gibt es viele Gänge, wir sollten sie einzeln erkunden, vielleicht finden wir ja was." schlägt Tecna vor. "Das ist eine tolle Idee. Los gehen wir!" ist Roxy ganz begeistert von der Idee.
"langsam. Wir sollten erst mal vereinbaren was wir machen wenn wir uns verlieren sollten." wirft Layla ein. "Ok, wir teilen uns in 2 Gruppen auf." schlägt Bloom vor. "Musa, Stella, Layla und ich nehmen den rechten Gang, Flora, Tecna und Roxy den linken." "in Ordnung in einer halben Stunde treffen wir uns wieder hier." schlägt Tecna vor und dann brechen die beiden Gruppen auf. Es ist stockdunkel und Bloom aktiviert ihre Kräfte um Licht zu erzeugen, es sind Fackeln an den Wänden zu erkennen und seltsame Symbole schimmern im sanften Schein des Drachenfeuers. "Wir sollten die Fackeln anzünden!" macht Stella ihrem Unbehagen Luft. Die Fackeln flammen auf und der Gang wird hell erleuchtet und die Zeichen an den Wänden werden deutlich sichtbar und diese scheinen von einem Kampf zu berichten.
Inzwischen im anderen Gang analysiert Tecna weiter Signale die sie empfängt und Flora versucht mit den Pflanzen zu kommunizieren schafft es aber nicht eine Verbindung aufzubauen, Roxy hingegen hat mehr Glück mit ihren Kräften und kann eine Verbindung zu ein paar Wüstenmäuse, die in den Ruinen leben, aufzubauen und ihnen einige Informationen zu entlocken. "Hey, Mädels, ich habe gerade erfahren, dass es hier Fallen geben soll!" rief Roxy den anderen beiden zu. "Ist gut wir werden aufpassen." antwortete ihr Tecna und versuchte noch immer die Informationen zu verarbeiten.
In einer Kammer weit im Inneren der Ruine erscheint eine Schattengestalt. "Endlich sind sie da!" hört man ein Stimme durch den Raum hallen. Dann stellt sich die Gestalt in einen Lichtschein und es wird erkennbar wer es ist: Rocamiel der Lycan!
Sein Körper ist mit einer dunklen schweren Rüstung geschützt seine Beine in schwere Lederstiefel gehüllt, seine linke Gesichtshälfte ist mit einer stählernen Platte, die nur das linke Auge freihält, überzogen. Seine Haare sind schwarz eine blutrote Strähne schießt von hinten nach ganz vorne durch. Die Hände sind stark vernarbt, so als hätten in Feuer gelegen. Sein Mund ist zu einem breiten Grinsen gezogen und die Fangzähne blitzen daraus hervor.
"Endlich werde ich mein Ziel erreichen und die absolute Macht erhalten!" brüllt er laut hinaus. Das Echo dringt bis zu den Mädchen vor und sie erschrecken. "Was war das denn?" ruft Layla mit zitternder Stimme. "Keine Ahnung." antwortet Bloom ihr und versucht sie zu beruhigen indem sie ihre Hand auf die Schulter ihrer Freundin legt. "Uah!!" schreit Layla plötzlich auf, sie hat sich sehr erschreckt, da sie glaubte eine Spinne oder ein anderes Krabbeltier hätte sich auf sie gestürzt.
Von der Szenerie abseits versucht Musa mit ihren Schallwellen versteckte Türen und Fallen aufzuspüren und schafft es tatsächlich. Ganz leise öffnet sich ein Geheimgang und Musa geht neugierig hinein. Aus Versehen tritt sie auf einen Mechanismus der die Türe wieder schließt. "Hallo? Hallo! Kann mich jemand hören? Mädels holt mich bitte hier raus!" Musa trommelt verzweifelt gegen die steinerne Wand die sie von ihren Freundinnen trennt, aber leider könne die anderen sie nicht hören. So beschließt sie einen anderen Ausweg zu suchen um wieder zu den anderen zu stoßen.
Nach einer halben Stunde kehren alle Mädchen bis auf Musa zurück. "Wo ist Musa denn?" fragt Tecna in die Runde. "keine Ahnung bis vorhin war sie noch da." ist auch Stella verwundert über das plötzliche Verschwinden ihrer Freundin.
Auf einmal erscheinen vermummte Gestalten im Eingangsbereich und die Winx staunen nicht schlecht als sie erkennen wer da gerade angekommen ist.
Es sind die Spezialisten! "Halli hallo Mädels!! Wir sind zu eurer Unterstützung gekommen."
rufen die Jungs im gemeinsamen Ton.
Die Winx und die Spezialisten fallen sich in die Arme nur Riven steht fragend da und sucht mit seinem Blick nach seiner geliebten Musa. Roxy beobachtet die Szenen und schleicht leise zu Riven um ihm zu erklären was passiert ist.
"Was? Wie konnte das passieren?" ist Riven völlig außer sich.
"Wir haben es selbst erst gemerkt!" versucht Stella Riven zu beruhigen.
"Los wir teilen uns auf und suchen sie!" schlägt Sky vor und die beiden Gruppen teilen sich auf. Helia schlägt vor den Weg zu markieren um wieder zurück zu finden.
In der Zwischenzeit irrt Musa noch immer durch den Geheimgang, sie erreicht schließlich die große Halle in der Rocamiel bereits begierig auf sie wartet.
"Hallo meine Schönheit." flüstert er ihr leise ins Ohr als er sich an sie herangeschlichen hat. Musa weicht zurück und versucht sich zu verwandeln, aber die uralten magischen Kräfte verhindern dies.
"Wer bist du?" fragt Musa. "Ich, ich bin Rocamiel! Ich bin ein Lycan. Aber du wirst mich bald MEISTER nennen!" grinst Rocamiel ihr entgegen.
Mit einem Wink seiner Hand schleudert er Musa an die Wand und Fesseln schließen sich um ihre Handgelenke. "Was soll das?" schreit Musa ihn an. "Ich mache jetzt meine Dienerin aus dir!" triumphiert Rocamiel und aktiviert seine hypnotischen Kräfte.
Ein gleißender Lichtball erscheint vor Musas Augen und beginnt hin und her zu schwingen.
Die Szene wechselt nach Alfea.
Im Büro von Direktorin Fargonda warten Grisselda und die anderen Lehrer auf ihre Chefin. "Wo bleibt sie nur?" scheinen sich alle zu fragen. In einem Nebenzimmer nimmt Faragonda gerade telepathischen Kontakt mit ihrem Meister auf. "Meister, ich habe nun alle Lehrer versammelt und werde nun die Skarabäen freilassen." "Sehr gut, meine Dienerin. Danach werdet ihr die Schülerinnen unter meine Kontrolle stellen. Alles weitere werdet ihr dann erfahren." befiehlt Rocamiel Faragonda.
Faragonda öffnet eine goldene Schatulle und einige Skarabäen fliegen in den Raum um sich unbemerkt von allen anderen in die Nacken der Lehrer zu setzen.
Einen Augenblick später beißen die Skarabäen in die Nacken der Anwesenden und stellen sie unter die Gedankenkontrolle von Rocamiel.
"Wir sind deine Diener, Meister! Wie lauten deine Befehle?" kommt es monoton aus den Mündern der unter Kontrolle gestellten Lehrer.
„Geht jetzt und versammelt alle Schülerinnen in der Halle! Sie sollen alle zu meinen dienstbaren Sklavinnen werden!“ befiehlt Rocamiel.
„Sehr wohl, Meister!“ kommt die Antwort sofort zurück.
Grisselda nimmt ein Mikrofon und spricht über die Lautsprecher zur ganzen Schule: „Meine jungen Damen, ich bitte Sie alle in die große Halle zu kommen, wir haben wichtige Neuigkeiten für Sie!“
Die Mädchen befolgen alle brav die Anweisung und versammeln sich in der großen Halle von Alfea. Es dauert nur ein paar Minuten bis sich die Lehrer angeführt von Faragonda eintreffen und sofort einen Schlafzauber über die Mädchen legen. Mit einem kollektiven „OOOHHH!“ fallen alle Mädchen in Tiefschlaf und noch im selben Augenblick beginnen die goldenen Skarabäen mit ihrer Arbeit und beißen sich in den Nacken der Schülerinnen fest.
Rocamiel erscheint als schemenhafte Projektion um das Werk seiner gehorsamen Diener zu betrachten.
„Erhebt euch! Erhebt euch meine willenlosen, gehorsamen Sklavinnen!“ gibt er den Mädchen den Befehl und sie folgen ihm aufs Wort. Mit ausdruckslosen Gesichtern und weißen Augen stehen sie da und warten auf weitere Befehle.
„Nun ist es an der Zeit den Wolkenturm einzunehmen, meine kleinen Lieblinge!“ triumphiert Rocamiel und reißt dabei seine Arme in die Höhe.
„Geht und erobert den Wolkenturm für mich! Macht mir die Hexen Untertan!“ gibt er den Befehl und die willenlosen Feen und die gedankenkontrollierten Lehrer machen sich auf den Weg zum Wolkenturm.
Doch was ist das? Myrta kommt aus einer Nische gekrochen, mit Kiko auf dem Arm. Sie hatte sich verspätet, weil sie gestolpert war und so konnte sie dem Schlafzauber entgehen. Mit Entsetzen musste sie mit ansehen wie ihre Freundinnen in willenlose Zombies verwandelt worden sind und sie absolut nichts dagegen tun konnte.
Sie entschloss sich die Spezialisten zu Hilfe zu holen und stieg auf ein Hoverboard und brauste mit Kiko unterm Arm in Richtung der Roten Fontäne-Schule.
Inzwischen suchen die Winx und ihre Freunde noch immer erfolglos nach Musa.
„Wo steckt sie nur?“ fragt Riven mit einem sorgenvollen Gesicht. „Keine Ahnung, aber wir suchen so lange wie nötig!“ macht Flora ihm Mut. Helia macht eine weitere Markierung an die Wand. „So das sollte ausreichen.“ versucht er die Anderen zu beruhigen. Nabu tritt auf eine Bodenfliese und plötzlich ist ein leises Klicken zu hören. Mit einem Mal schießen Speere aus dem Boden und durchbohren den tapferen Helden. „AHH!“ mit einem gellenden Schrei ist es vorbei und das Blut tropft von den Speerspitzen auf den staubigen Boden, vermischt sich dort mit dem Staub und bildet Klumpen. Layla die den Schrei ihres Geliebten vernommen hat eilt zu ihm und versucht ihn von den Speeren zu ziehen. „Nabu, Nabu, bitte verlass mich nicht!“ schreit sie voller Schmerz in die endlos scheinenden Gänge. Tränen laufen über ihr Gesicht und fallen auf eine von Nabus Wangen, sodass es aussieht asl würde er ebenfalls weinen. Timmy kommt mit Tecna hinzu und versucht Layla von dem toten Körper seines Kameraden wegzuziehen. Tecna erschafft eine Tecnoblase um Nabus Körper zu konservieren und nach Alfea zu schicken.
Währenddessen gerät Musa immer mehr unter die Kontrolle von Rocamiel, das Pendel schwingt hin und her, hin und her, in ihrem Augen spiegelt sich der Lichtball wieder. „Nun meine kleine Sklavin, jetzt wirst du immer müder. Deine Augenlider werden schwerer und schwerer, du kannst sie nicht mehr offen halten. Schließe sie, dein Wille schwindet immer weiter.“ Rocamiel übernimmt langsam die Kontrolle über Musas Geist. Nach einer weiteren Weile hält das Pendel an und der Lichtball bleibt direkt vor Musa stehen und leuchtet immer heller und heller. Musas Widerstand ist gebrochen, ihr Wille ist ausgelöscht und ihre Anspannung lässt nach, ihr Körper entspannt sich und sie sinkt tiefer und tiefer in Trance.
„Wie lauten deine Befehle Meister?“ Musa blickt mit blanken weißen Augen ihren neuen Gebieter an. „ich werde dich jetzt losmachen meine Kleine. Du wirst zu mir kommen und mir ein wenig gefällig sein.“ Rocamiel grinst über das ganze Gesicht.
„Du wirst nun die Macht von Egyptix empfangen meine Süße.“ Rocamiel weist Musa einen Platz am Altar zu. Musa geht folgsam auf den Platz und wartet auf weitere Anweisungen. Rocamiel murmelt ein paar Formeln in Licains (eine alte Sprache der Lycaner) und hebt seine Arme, eine große Energiemenge fließt durch seinen Körper um schließlich auch Musa zu durchströmen. Das Mädchen beginnt zu schweben eine gleißend helle Aura umgibt sie und ihr Outfit beginnt sich zu verändern.
Am Ende der Umwandlung trägt Musa ihr Egyptix-Outfit und große Macht durchströmt sie. „Jetzt meine Sklavin geh auf die Knie vor deinem Meister!“ befiehlt Rocamiel Musa und das Mädchen befolgt bereitwillig die Anweisung ihres Meisters.
Und dann beginnt sie ihren Meister zu verwöhnen. Nach einer Weile kommen beide zum Höhepunkt, mit einem lauten Stöhnen kommt Rocamiel.
„Nun Musa jetzt wirst du deine neuen Kräfte ausprobieren. Du wirst Stella hierher bringen, nutze dazu deine hypnotische Stimme!“ gibt Rocamiel seiner willigen Dienerin Anweisungen. Musa macht sich auf den Weg ihre ehemalige Freundin zu einer weiteren willigen Dienerin ihres Herrn und Meisters zu machen. Sie beginnt ein Lied zu singen welches eine Frequenz hat, die nur Stellas Ohren wahrnehmen kann.
Stella beginnt die Wirkung der hypnotischen Melodie zu merken. „Brandon mir ist so komisch, ich weiß nicht was los ist.“ stöhnt sie und hält ihre Hand an die Stirn. „Das ist wahrscheinlich die Hitze hier drinnen, meine Liebling. Hier trinkt einen Schluck Wasser.“ antwortet Brandon seiner Freundin und gibt ihr aus der Feldflasche zu trinken. Musa intensiviert inzwischen ihre Bemühungen Stella unter Kontrolle zu bringen und ihrem Meister zuzuführen. Sie nimmt telepathischen Kontakt mit ihr auf. „Stella! Stella! Komm zu mir Stella. Wehre dich nicht dagegen. Lass es einfach geschehen.“ Dröhnt es in Stellas Kopf und die Prinzessin von Solaria ist durch die Bedingungen in den antiken Gängen so sehr geschwächt, das ihr Widerstand relativ schnell gebrochen. „Ja Musa, ich komme zu dir!“ folgt die telepathische Antwort von ihr. Sie erhebt sich und verschwindet hinter einer Geheimtür, welche von Musa lautlos geöffnet worden ist. Stella folgt Musa in den Altarraum wo Rocamiel bereits auf die Beiden wartet. „Sehr gut meine Sklavin! Sehr gut. Fixiere sie jetzt.“ Wendet sich Rocamiel an Musa. „Sehr wohl Meister!“ kommt die Antwort sofort. Musa weist Stela ihren Platz zu und schließt die Hand- und Fußfesseln. Dann beginnt das Pendel wieder zu schwingen und Stella driftet, durch die Vorbehandlung durch ihre Freundin, immer tiefer in Trance. „Musa komm her zu mir.“ weist Rocamiel seine Dienerin an. Sie folgt gehorsam der Anweisung und stellt sich an die Seite ihres Meisters. „Nun werden wir uns um die Jungs kümmern. Aktiviere jetzt die Fallen meine gehorsame Dienerin.“ gibt Rocamiel den Befehl.
„Jawohl Meister! Ich höre und gehorche!“ antwortet Musa willig und betätigt einen Hebel. Geräusche von Zahnrädern sind zu hören und hinter den Wänden beginnen sich Mechanismen in Bewegung zu setzen.
Die Wände beginnen sich aufeinander zuzubewegen, Sky packt Bloom an der Hand und läuft mit ihr los, Helia stößt Flora in einen sicheren Raum kurz bevor sich die Türen schließen. Riven schnappt sich Roxy und trägt sie auf seinen Händen in Sicherheit, glaubt er zumindest.
Layla, Tecna und Timmy hechten gerade noch rechtzeitig durch einen Spalt in die große Halle, nur für Brandon kommt jede Hilfe zu spät, er hatte sich in alten Seilen verheddert und konnte nicht mehr rechtzeitig entkommen. „STELLA! STELLA! Hilf mir!“ rief er, bevor die Wände seinen Körper zerquetschten.
Inzwischen entdeckt Rocamiel wer in die große Halle vorgedrungen ist. „Ah, herein, herein. Meine Freunde, ich heiße euch in meinem Refugium willkommen.“
Layla entdeckt Musa wie sie regungslos dasteht und mit leerem Blick irgendwohin starrt. „Musa, Musa was ist mit dir?“ schreit sie ihre Freundin an. Musa dreht sich zu ihrer ehemaligen Freundin und entgegnet ihr: „Hallo Layla, ich höre und gehorche nur noch meinem Meister.“ Derweil haben Tecna und Timmy Stella entdeckt und stürmen zu ihr. „Stella! Stella komm zu dir!“ Tecna packt ihre Freundin an den Schultern und versucht sie wachzurütteln. Doch es nutzt nichts, Stella ist bereits vollständig unter der Gedankenkontrolle von Rocamiel.
Plötzlich erstrahlt ein gleisendes Licht und Stella transformiert sich in ihr Egytix-Outfit.
Die Fesseln lösen sich und Stella schwebt in Richtung von Musa. Ihr Blick ist leer, ihre Augen sind blank weiß. „Nun ist es vollbracht meine zweite willige Dienerin ist unter meiner völligen Kontrolle! Nun zu euch dreien.“ triumphiert Rocamiel und wendet sich dann den drei anderen Anwesenden zu. „Was hast du vor und wer bist du überhaupt?“ fragt Tecna. „Mein Name ist Rocamiel und ich bin euer zukünftiger Meister!“ kommt die Antwort prompt. „Und nun meine Süßen werdet ihr euren beiden Freundinnen Gesellschaft leisten.“ Rocamiel winkt seine beiden Sklavinnen herbei und die beiden aktivieren ihre Kräfte. Mit ohrenbetäubendem Lärm und gleisendem Licht überwältigen die beiden Dienerinnen ihre ehemaligen Kameradinnen inklusive Timmy und versetzen die Drei in Ohnmacht.
In der Zwischenzeit sind Sky, Bloom, Riven, Roxy, Helia und Flora in einer anderen großen Kammer gelandet.
„Brandon und Nabu sind tot, Stella, Musa, Timmy, Layla und Tecna sind verschwunden, was machen wir jetzt bloß?“ Sky ist ratlos, Tränen laufen über sein Gesicht als er an seine verstorbenen Freunde denken muss. Bloom streicht ihrem Freund sanft über die Stirn und hält seine Hand, sie weiß dass er eine schwere Bürde zu tragen hat und ihm der Verlust seiner Freunde sehr zu Herzen geht.
Die Szene wechselt nach Wolkenturm, Fargonda und die anderen willenlosen Zombiefeen kommen gerade dort an, Griffin begrüßt ihre alte Freundin: „Faragonda, meine Liebe, was führt euch zu uns?“ „Ich habe beunruhigende Nachrichten für euch, Alfea ist angegriffen worden, wir mussten fliehen.“ entgegnet ihr Faragonda, Griffin bemerkt nichts davon, dass ein Skarabäus ihre alte Freundin unter vollständiger Gedankenkontrolle hat. „Kommt erst mal herein und ruht euch aus.“ Macht Griffin den anderen ein Angebot. Die Feen nehmen es gerne an und die Nacht bricht herein über den Wolkenturm, nun schlägt die Stunde der willenlosen Sklavinnen von Rocamiel. Whiskes verwandelt sich in eine Maus und schaltet die Sicherheitssysteme der Hexenschule aus, währenddessen versammeln sich die willenlosen Feen in der Aula um in die einzelnen Zimmer der Hexenschülerinnen einzudringen und die Hexen unter die Kontrolle ihres Meisters zu stellen, dazu hat jede von ihnen einen Skarabäus in der Hand. Sie stellen sich alle neben die Betten und platzieren die Käfer auf den Kopfkissen. Es dauert nicht lange bis die Käfer ihre Arbeit vollendet haben und sämtliche Hexen ebenfalls zu willenlosen Zombies transformiert worden sind.
Myrta hat inzwischen die Rote Fontäne erreicht, völlig erschöpft bricht sie auf der Schwelle der Schule zusammen. Einige Spezialisten finden sie und bringen sie auf die Krankenstation der Schule, langsam kommt sie wieder zu sich. „Wo bin? Hab ich es geschafft?“ blickt sie sich fragend um und erblickt einen Sanitäter. „Bin ich in der Roten Fontäne?“ fragt sie ihn und versucht aufzustehen, knickt aber aufgrund ihres geschwächten Körpers ein. „Vorsicht junge Dame. Du musst dich erst ausruhen und ja du bist in der Roten Fontäne Schule.“ kommt die Antwort aus einer Ecke des Raumes, es ist Saladin der aus dem schatten tritt und sich an das Bett von Myrta setzt. „Erzähl mal, was führt dich hierher?“ fragt er Myrta. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten und Myrta erklärt Saladin die Situation. Sofort kontaktiert er Griffin, die Schulleiterin alarmiert die Schülerinnen, aber es ist bereits zu spät dafür, alles was die willenlosen Sklavinnen hören ist die Stimme ihres Meisters in ihren Köpfen und so schaffen sie es problemlos die Lehrerinnen und Griffin zu überwältigen und auch sie unter die Kontrolle von Rocamiel zu stellen.
Nun stehen alle Feen und Hexen unter der hypnotischen Kontrolle von Rocamiel, sie stehen alle stramm da, ihre Augen sind weiß und regungslos, sie erwarten die Befehle ihres Meisters.
Saladin mobilisiert in der Zwischenzeit alle Kräfte die er aufbieten kann und machen sich auf den Weg zum Wolkenturm um dort gegen den neuen Feind zu kämpfen.
Derweil im Altarraum auf Anubiasa, Tecna und Layla erwachen langsam aus ihrer Bewusstlosigkeit und müssen erkennen, dass sie beide gefesselt sind und Timmy sich unter einer pendelten Klinge, die sich langsam immer weiter auf ihn zu bewegt. Er ist noch immer ohne Bewusstsein, was daran liegt das Stella ihm ein sehr starkes Narkotikum verabreicht hat. „Timmy, Timmy wach auf!“ ruft Tecna ihrem Freund zu, aber er kann sie nicht hören. „Du Monster! Dafür wirst du büßen!“ faucht sie Rocamiel an, der sich in der Zwischenzeit den beiden gefesselten Mädchen genähert hat. „Das ist für dich gleich nicht mehrt von Bedeutung meine Süße.“ Rocamiel nimmt Tecnas Kinn in die Hand und grinst hämisch. „Was hast du mit uns vor?“ will Layla wissen. „Ich werde euch mit euren beiden Freundinnen Musa und Stella vereinen und euch zu meinen gehorsamen Dienerinnen machen, die jedem meiner Befehle folgen.“ erwidert er der hübschen Prinzessin von Andros.
„Musa komm her und setz deinen Freundinnen die Kopfhörer auf und du Stella wirst eine Spiralkugel erzeugen und sie deinen Freundinnen vor die Augen halten!“ befiehlt Rocamiel seinen Egyptix-Dienerinnen. „Jawohl Meister, dein Wunsch ist uns Befehl!“ antworten die beiden ehemaligen Winx monoton und absolut gehorsam. Sie gehen zu ihrem Meister und tun wie ihnen befohlen worden ist.
„Nein, nein hört auf damit!“ flehen Layla und Tecna ihre beiden Freundinnen an, aber alles nutzt nichts. Musa fixiert die hypnotischen Kopfhörer auf den Köpfen der Beiden, während Stella eine wunderschöne leuchtende, rotierende Spiralkugel erzeugt und sie vor Layla und Tecna platziert.
Die hypnotischen Töne dringen immer weiter in das Unterbewusstsein der beiden Feen ein und löschen dort langsam den freien Willen der Beiden aus.
Innerhalb weniger Minuten ist es um sie geschehen. Die beiden sind zu sabbernden, gedankenleeren Hüllen geworden, welche nur noch auf die Stimme von Rocamiel reagieren. „Kommt zu mir! Kommt her zu mir meine kleinen Haustiere!“ gibt Rocamiel seinen ersten Befehl an seine neuesten Sklavinnen. Fröhlich grinsend und absolut ohne Widerstand befolgen Layla und Tecna den Befehl ihres neuen Meisters und gehen auf Rocamiel zu.
Plötzlich erscheinen aus einem Nebengang die verbliebenen Mitglieder der Gruppe im Altarraum. Völlig verstaubt und hustend versuchen Bloom und die anderen die Situation die sich ihnen bietet zu erfassen. Noch bevor sie reagieren können, stürmen Musa und Stella auf die anderen zu und werfen sie mit einer Energieentladung zu Boden. Bloom und die anderen gehen bewusstlos zu Boden.
Als sie erwachen sind Bloom, Flora und Roxy wie die anderen zuvor gefesselt an der Wand und erblicken ihre Freundinnen, Musa und Stella stehen neben dem Thron von Rocamiel, welcher dort triumphierend sitzt. Layla und Tecna knien hechelnd und sabbernd wie brave kleine Schoßhündchen zu Füßen ihres Meisters und lecken ihm die Füße. Die Egyptix-Transformation haben die beiden bereits durchlaufen, während Bloom und die restlichen Mitglieder der Winx und der Spezialisten ohne Bewusstsein gewesen sind.
Sky und die anderen Spezialisten sind wie Timmy an einen steinernen Tisch gefesselt und das Pendel senkt sich immer weiter und weiter nach unten.
Mit einem Mal zerstört ein lauter Knall die Stille und Blooms Eltern, Miriam und Orithel, sowie die Schüler und Lehrer der Roten Fontäne mit Myrta und Kiko dringen in die Kammer ein um ihren Freunden beizustehen und sie zu befreien. „Ah wie nett wir bekommen hohen Besuch!“ grinst Rocamiel über das ganze Gesicht. „Meine kleinen Schoßhündchen werden sich darum kümmern. Layla, Tecna begrüßt unsere Gäste mit dem gebührenden Respekt.“ Befiehlt Rocamiel den beiden Mädchen zu seinen Füßen. „Mmh, jawohl Meister! Wir hören und gehorchen!“ kommt es aus ihren beiden Mündern. Dann erheben sie sich und machen sich bereit für den Kampf. Während das geschieht bereitet auch Rocamiel ein Portal vor welches die willenlose Zombiearmee befähigt zu ihm zu kommen. „Wir haben hier nicht genügend Platz für unser nettes Tänzchen.“ bemerkt er höhnisch und lässt die Kammer an die Oberfläche steigen. Die Decke öffnet sich und langsam tritt Tageslicht ein. An der Oberfläche angekommen postieren sich die gegnerischen Parteien gegenüber einander, doch Rocamiel hat noch eine Überraschung für seine Kontrahenten. Die Armee von Vallgarron, das sind untote, nahezu unsterbliche Dracolycaner, welche unter seinem direkten Befehl stehen. Diese Armee hatte er als Preis errungen, auf Terra Infernitas, dem Höllenplaneten, als er den dortigen Herrscher, nach einem langen Kampf, besiegte. Dracolycaner sind muskelbepackte Kampfmaschinen, anders als normale Lycans sind dies genetische Züchtungen aus Dracons und Lycans. Ihre Körper sind eisern und sie besitzen Flügel mit denen sie kurze Strecken fliegen können. Ihr Atem stinkt nach Schwefel und Pest, kein Wunder, sie gehen ja nie zum Zahnarzt. Ihre Häupter ähneln sehr denen von Drachen während der restliche Körper stark beharrt ist. Lange stahlzerfetzende Klauen reichen aus ihren Fingern und ihre Zähne sind spitz und scharf, nach Blut und Fleisch geifernd.
Diese brutalen Kampfmaschinen lässt er nun auf seine Gegner los. Mit einem Wink seiner Hand stürmen sie los ohne sich darum zu kümmern was unter ihren Füßen zertrampelt wird. Saladin gibt den Befehl den Angriff abzuwehren, mit ohrenbetäubendem Lärm prallen die beiden Armeen aufeinander, unterdessen schleichen sich Miriam und Orithel in Richtung ihrer gefesselten Tochter. Doch das bleibt nicht unentdeckt. „Halt! Keinen Schritt weiter!“ rufen Musa und Stella den beiden entgegen und stellen sich ihnen in den Weg. „Mädchen kommt zu euch!“ fleht Miriam die beiden an. Es ist jedoch vergeblich, die beiden ehemaligen Freundinnen von Bloom greifen die beiden an und überwältigen sie. Mit den Händen auf den Rücken gefesselt bringen sie das Königspaar zu ihrem Meister. „Hier sind sie Meister. Wie du es befohlen hast!“ Musa und Stella halten die beiden fest, sodass Rocamiel seine neueste Beute begutachten kann. „Hervorragend gemacht ihr beiden! Wirklich ausgezeichnet! Ihr habt mich nicht enttäuscht.“ Lobt er seine Sklavinnen. „Ihr beide übrigens auch nicht. Ihr seid so berechenbar.“ Wendet er sich Miriam und Orithel zu. „Seht nun was ich mit eurer Tochter mache.“ Mit einem gleisenden Lichtstrahl verwandelt er auch die letzten der Winx in seine willenlosen Dienerinnen und gibt ihnen die Kräfte des Egyptix.
„Bloom! Nein!“ ruft Miriam voller Verzweiflung ihrer Tochter zu, aber diese kann sie nicht mehr hören, alles was sie hört ist die Stimme ihres neuen Meisters in ihrem kleinen, nun fast leeren Köpfchen.
Von all dem unbemerkt hat sich Myrta mit Kiko zusammen zu Sky und den anderen geschlichen um ihn zu befreien. „Pst, bleib ganz ruhig.“ Flüstert ihm Myrta zu während sie die Fesseln löst. „Ich bin froh dich zu sehen.“ entgegnet ihr Sky und schnappt sich ein Schwert um gleich auf seinen Gegner loszustürmen. Kiko befreit inzwischen die anderen indem er die Fesseln durchbeißt. Helia hechtet zum Altartisch um Flora und Roxy loszumachen, unterdessen versucht Timmy alles um seine geliebte Tecna aus dem Bann zu befreien. „Tecna, hörst du mich? Ich bin es Timmy! Dein Timmy!“ ruft er ihr zu. Tecna dreht sich langsam zu ihm um und blickt mit ihren leeren weißen Augen auf ihn. „Ich höre nur auf die Stimme meines Meisters!“ antwortet sie ich und feuert einen Energiestrahl vor seine Füße. „Tecna, bitte kämpf dagegen an! Du bist stärker als dieser Bann! Ich weiß es!“ versucht Timmy verzweifelt seine Freundin zu erreichen. „Was? Was ist los? Timmy?“ Tecna beginnt sich langsam wieder zu erinnern, der hypnotische Bann wird schwächer, ihr Verstand kommt wieder zurück. „Was ist hier los?“ fragt sie Timmy völlig verwirrt. „Du warst unter der Kontrolle von diesem Monster!“ ruft er ihr zu. Tecna schwebt sanft zu Boden und sie schließt ihren Freund in die Arme. Zur selben Zeit kann Helia Flora und Roxy von den Fesseln befreien, er muss sich jedoch beeilen da Bloom ganz in seiner Nähe ist. „Oh Helia, mein Held!“ schmachtet Flora ihn an. „Jetzt bist du in Sicherheit meine Schöne.“ antwortet er, ihre Blicke treffen sich, sie küssen und umarmen sich während Roxy verzweifelt versucht die beiden darauf aufmerksam zu machen, dass Bloom sich ihnen nähert um den Befehlen ihres Meisters zu befolgen. „Sehr gut Bloom, bring mir die beiden letzten freien Feen und transformiere sie zu meinen willigen Dienerinnen.“ gibt Rocamiel seiner Sklavin telepathisch den Befehl.
Bloom nähert sich im weiter, als sie plötzlich einen Schlag auf den Kopf bekommt und bewusstlos in Skys Arme fällt. Es ist Roxy gewesen die mit einer alten Vase ihre Freundin geschlagen hat, um Schlimmeres zu verhindern. Sky kümmert sich um seine Geliebte. „Bloom, Bloom bitte wach auf.“ flüstert er ihr zu. Langsam öffnet sie die Auge und blickt noch leicht benommen in die Augen ihres geliebten Sky. „Was ist passiert?“ fragt sie. „Du warst unter der Kontrolle von Rocamiel und wolltest uns aufhalten. Also habe ich dich K.O. geschlagen. Tut mir leid!“antwortet ihr Roxy während sie ihr ein nasses Tuch auf die Stirn legt.
Draußen tobt die Schlacht weiter und die Armee von Vallgarron gewinnt immer mehr die Oberhand, viele junge Spezialisten sind gefallen. Zu all dem kommt noch die Tatsache, dass ja auch noch die willenlose Zombiefeen und Hexen bereit stehen um gegen sie zu kämpfen. Plötzlich ist ein ohrenbetäubendes Dröhnen zu hören und als alle nach oben blicken erscheint Diaspro mit Soldaten aus Skys Königreich, sie versuchen die verbliebenen Kämpfer zu evakuieren, während der Beschuss durch die Zombie-Armee immer stärker wird. Sky stützt Bloom und versucht mit ihr zusammen den Heli-Carrier zu erreichen, auf einmal durchfährt es Bloom und Tecna als wären sie gerade vom Blitz getroffen worden. Rocamiel hat die Kontrolle über sie wiedererlangt und gibt ihnen nun den Befehl die Evakuierung zu stoppen. Tecna erfüllt den Auftrag ihres Meisters sehr gerne, sie zückt von Timmy unbemerkt einen Dolch und stößt ihen ihrem ehemaligen Freund in den Rücken. „AH!“ schreit Timmy vor Schmerzen auf. „Tecna warum hast du das getan?“ während Timmy sie das fragt und sein Körper schwer verwundet zu Boden geht, grinst die willenlose Tcnofee nur und erwidert ihm: „Ich befolge nur die Befehle meines Meisters!“ Diaspro die das alles mit angesehen hat, stürmt auf Bloom zu und schlägt ihr mit der Faust ins Gesicht. „Was soll das?“ schreit Sky sie an. „Sie stehen wieder unter der Gedankenkontrolle!“ erwidert Diaspro. Bloom nutzt die Gelegenheit um sich Flora und Roxy zu schnappen und sie mit zwei gekonnten Handkantenschlägen außer Gefecht zu setzen, um die beiden gleich darauf mitzunehmen, Tecna unterstützt sie dabei. Fast alle Überlebenden können entkommen nur Miriam und Orithel und Myrtha konnten nicht mehr rechtzeitig weg, sie werden von zwei Dracolycanern gefesselt und zu Rocamiel gebracht.
Myrtha hatte sich nach der Befreiungsaktion versteckt um nicht entdeckt zu werden, sie hat Kiko immer noch bei sich und hofft auf eine Gelegenheit ihre Freundinnen von dem Bann befreien zu können.
Nachdem die Gegner abgezogen sind, versenkt Rocamiel den Tempel wieder im Wüstensand um sich seinen Dienerinnen zu widmen. „Ich bin sehr stolz auf euch, meine Dienerinnen.“ Er winkt Bloom zu sich die mit Tecna zusammen Flora und Roxy geschnappt hatte. Er setzt sich auf den Thron und Bloom kniet sich neben ihn wie ein braves kleines Schoßhündchen. Er krault ihr den Kopf und lässt Miriam und Orithel zu sich bringen. „Nun? Was sagt ihr dazu? Eure Tochter als mein persönliches Haustier!“ triumphiert er mit hämischen Grinsen. „Das wirst du noch bereuen!“ brüllt Orithel und versucht seine Fesseln zu lösen. Rocamiel erhebt sich und geht auf Miriam zu. „Meine Schöne, du wirst deiner Tochter sehr bald Gesellschaft leisten, als meine Sklavin!“ er hält ihr Kinn hoch und betrachtet sie näher. „Niemals! Eher sterbe ich!“ kommt es zurück. „Da meine Liebe werden wir noch sehen.“ Rocamiel ruft Musa herbei, sie hat eine goldene Schatulle bei sich und öffnet sie als sie vor den beiden steht. Zum Vorschein kommt ein weiterer goldener Skarabäus, welcher sogleich in den Nacken von Miriam gegeben wird. Nach einem kurzen Kampf ergibt sich die ehemalige Königin von Domino und wird wie ihre Tochter zuvor zu einer willenlosen Dienerin von Rocamiel. Musa löst ihre Fesseln und sie erhebt sich, ihr Gesicht ist emotionslos und ihre Augen sind weiß und leer. „Wie lauten deine Befehle, Meister?“ fragt sie ihren neuen Gebieter, mit monotoner Stimme. „Du wirst die große Ehre haben und deinen Mann den Göttern opfern!“ kommt plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund. Es ist Talerya, Rocamiels kleine Schwester, die gerade von ihrer Mission zurückgekehrt ist. Hinter ihr tauchen 4 Schatten auf. Einer davon ist Lyranna, sie hat sich sehr verändert, ihr Körperbau ist kräftiger geworden und eine Augenklappe ziert nun das rechte Auge. AN einer Kette führt sie ihre neuesten Sklavinnen herein. Es sind die Trix! Genau wie fast alle Feen und Hexen unter Gedankenkontrolle. „Wie ich sehe wart ihr erfolgreich.“ Sagt Rocamiel zu seiner geliebten Schwester. „Ja, es hat zwar ein wenig gedauert aber nun sind selbst die mächtigen Trix unter unserer Kontrolle.“ antwortet Talerya und setzt sich sichtlich gut gelaunt auf den Thron.
„Nicht mehr lange und wir haben unser Ziel erreicht!“ ruft Rocamiel aus.
Lyranna bekommt auf einmal einen seltsamen Geruch in die Nase. „Ich rieche ein Kaninchen!“ sagt sie und schnüffelt in der Luft herum. „Das ist unmöglich hier gibt es so etwas nicht!“ entgegnet ihr, ihr Bruder. „ich rieche es aber ganz deutlich!“ antwortet Lyranna entschlossen dieses Kaninchen zu finden. Sie nähert sich immer weiter Myrtas und Kikos Versteck. „Auwiea, jetzt haben wir ein Problem!“ flüstert Myrta Kiko zu und drängt sich immer weiter in eine dunkle Ecke. Doch all das nützt nicht Lyrannas feine Nase hat die beiden bald entdeckt und die junge Lycanerin zieht Myrta an ihrem Handgelenk heraus. „Was haben wir denn da? Eine Vorspeise und ein Hauptgericht!“ leckt sich Lyranna die Lippen. „Lass sie in Ruhe, ich brauche das Mädchen noch.“ Fährt Rocamiel seine jüngste Schwester an. „Schon gut, schon gut. Wie du willst.“ Sagt sie enttäuscht und schleppt die Myrta und Kiko vor den Thron.
Inzwischen hat Orithel es geschafft sich von den Fesseln zu befreien und ergreift ein Schwert. „Komm her du Monster! Kämpfe mit mir!“ schreit er Rocamiel entgegen und hält die Spitze des Schwertes unter seine Nase.
„Nun gut. Es sei wie du es wünscht.“ antwortet Rocamiel und zieht seine beiden Schwerter „Cynthorc“ und „Malukant“, die Klingen des Lichts und der Finsternis.


















































